News & Presse

Lütherat AlleDörferbleiben Demo

Lützerath ist ein Dorf von vielen im Rheinland am Tagebau Garzweiler, das abgerissen werden soll. Dabei ist der Abriss vollkommen unnötig und die Enteignungen oder erniedrigend kleine Abfindungen keinenfalls gerecht. Auch wird die Kohle unter den Dörfern nicht für die Energieversorgung unbedingt benötigt und wir würden, mit diesen 650 Mio Tonnen zusätzlich, die Klimaziele auf keinen Fall erreichen. Trotzdem möchte RWE alle Dörfer abreißen und abbaggern.

In Lützerath ist deswegen seid langem eine Mahnwache und auf einem Hof wird seid einigen Monaten ein Camp mit Baumhäusern und anderen Strukturen aufgebaut, um die Räumung herrauszuzögern und zuverhindern.

Am 31.10 war eine große Demo durch Lützerath und Imerath und eine Ende Gelände Aktion, um der Forderung, dass alle Dörfer bleiben Nachdruck zu verleihen. Wir waren auch da und waren mit den 5.000 Menschen vorort und den vielen solidarischen Demos im Land laut.

Impressionen von Lützerath seht ihr hier:

Zentraler Klimastreik 22.10.21

Diesen Klimastreik haben wir als landauer Ortsgruppe nach Karlsruhe und inbesondere nach Berlin mobilisiert, denn dieser sollte als Zentralstreik in Berlin stattfinden. Natürlich waren wir selber auch vorort und waren mit den anderen 20.000 Menschen für eine gerechte und sichere Welt laut. Für Menschen, die keine Zeit hatten mal kurz nach Berlin zu fahren und trotzdem am Klimastreik teilnehmen wollten, gabe in mehreren großen deutschen Städten Nebendemos. Eine davon fand auch in Karlsruhe statt, auf der wir auch vertretten waren.

Ella Doku

Am 01.10 wurde die Doku “Ella - von den Lügen einer Staatsmacht, die einschüchtern und verschleiern will” veröffentlicht und an über 100 Orten zeitgleich uraufgeführt. Die Doku behandelt die Festnahme und Verurteilung von der “Unbekannte Weibliche Person Eins” aka. “Ella” - eine bei der Räumung des Dannröderwaldes festgenommene Akivistin, die durch Falschaussagen von Polizisten, gerichtliche Fehlentscheiungen und politischen Druck als Abschreckung gegen Waldblockaden dienen soll und trotz zahlreicher Beweise für Ellas Unschuld weiterhin in Untersuchungshaft sitzen muss.

Die Doku kann kostenlos auf Youtube angeguckt werden.

https://www.youtube.com/watch?v=XzO9vIUHCHM&t=1s

Quelle: https://wald-statt-asphalt.net/free-ella/

Plakataktion 2.0

Auch ein Tag nach der großen Demo und ein Tag vor der Bundestagswahl waren Aktivisti von uns nochmal auf der Straße um mit den Menschen in Landau vor der Wahl nochmal ins Gespräch zu kommen. Hierzu saßen und standen wir wieder verteilt mit Plakaten in der landauer Innenstadt und haben uns über Diskussionen und Gespräche mit Interessierten gefreut. Denn Klima wählen ist diese Bundestagswahl super wichtig, damit wir die nötigen Klimaziele, zur Einhaltung der 1,5 Grad, wenigstens noch schaffen.

Globaler Klimastreik September 2021

Am 24. September waren wir als Fridays for Future mit dem 8ten globalen Klimastreik auf den Straßen, um zwei Tage vor der Bundestagswahl die Bevölkerung noch mal an die Dringlichkeit, Klima zu wählen, zu erinnern.

Auch dieses Mal war der Klimastreik wieder ein großer Erfolg für sich. In Deutschland waren 620.000 Menschen auf der Straße und in Landau haben wir 2000 Menschen gezählt – so viele wie nie zuvor.
Neben dem Demozug gab es bei uns in Landau auch Live-Musik und Reden auf einer großen Bühne direkt auf dem Alten Messplatz. Es gab Musik, die Sonne schien, viele schöne Schilder und Banner waren da und es wurde gelacht und getanzt. Und es waren bei weitem nicht nur Studenten:innen da, sondern es waren alle Altersgruppen vertreten – von Rentner:innen über Arbeitnehmer:innen bis zu sehr lauten Grundschulschüler:innen. – den der Klimawandel und Klimagerechtigkeit betrifft uns alle und umso besser ist es, dass alle mit auf die Straße kommen.
Danke dass ihr alle da wart.

Hier sind noch einige schöne Einblicke in die Demo:

Globaler Klimasteik 24.9

Am 24.9 ist der nächste globale Klimastreik von FridaysforFuture

SharePic 24.9

Im ganzen Land und auf der ganzen Welt gehen wir am 24. September auf die Straßen – für ein Wandel in der Politik, für Klimagerechtigkeit.
Auch in Landau werden wir an diesem Tag wieder eine Demo vom Alten Messplatz, einmal im Kreis, zurück zum Alten Messplatz machen. Start ist um 12:05 Uhr auf dem Alten Messplatz mit Musik. Nach dem Demozug dürfen wir einige Reden hören und noch für ca. 1 Stunde Live-Musik genießen. - es lohnt sich also bis zum Ende zu bleiben.

Das Datum ist nicht zufällig gewählt, denn zwei Tage später ist die Bundestagswahl. Und diese ist entscheidend - diese Wahl werden nicht nur die üblichen Parteien gewählt sondern auch einer der Kanzlerkandidaten*innen. Das Wahlergebiniss und die dann in zukunft regierenden Parteien sind die letzten, die durch strikte Klimaschutzmaßen und Regelungen die Klimawandelfolgen abschwächen können. Deshalb wollen wir auf euch zählen - geht fürs Klima wählen und kommt am 24. zur Demo! Lasst uns gemeinsam für eine gerechte und konsequente Klimapolitik aufstehen.

Plakataktion Bilder

Am 18. September standen und saßen wir mit 15 Aktivisten in der Landauer Innenstadt verteilt. Zwischen den vielen Wahlständen der verschiedenen Partein und den vielen bummelden Menschen, haben wir ganz leise mit Plakaten auf die Dringlichkeit einer effektiven Klimapolitik und die davon absurd abweichenden Parteiprogramme aufmerksam gemacht. Neben viel passiver Zustimmmung von Passanten, haben wir uns auch sehr über die wohlwollenden Gespräche und die Diskussionen mit Interessierten und Menschen, die eine andere persönliche Sicht auf die Welt haben, gefreut.

Hier noch ein paar Bilder als Einblick in die Aktion.

Plakataktion

Plakataktion SharePic

Am 18. September veranstalten wir als Fridays for Future Landau eine Plakataktion in der Landauer Innenstadt. Die Aktionsform ist dabei nicht wie gewöhnlich eine Laufdemo, sondern, nach einer kurzen Absprache, werden sich die beteiligten Aktivisti einzelnd oder in zweier Gruppen mit Plakaten in der vollen Innenstadt verteilen und an festen Pläten auf die Dringlichkeit eines Systemwechsels aufmerksam machen.

Wenn du mit machen möchtest, dann komm gerne um 11 Uhr zum Stiftsplatz. Es ist auch kein Problem, wenn du selber kein Plakat hast - wir leihen dir gerne eins aus.

Earth Overshoot Day 2021

Dieses Jahr ist der Earth Overshoot Day (der Erd-Überlastungs-Tag) am 29.07.. Bedeutet ab diesem Tag sind die natürlichen Ressourcen, die die Erde innerhalb eines Jahres wiederherstellen und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann.

Noch vor circa 150 Jahren lag der CO2-Ausstoß der Menschheit bei nahezu Null. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen zu können, müssen wir unseren ökologischen Fußabdruck drastisch reduzieren. Wenn wir die CO2-Emissionen um 50 Prozent senken würden, könnten wir den Overshoot Day um 93 Tage nach hinten verschieben. Dadurch würden wir auf ein Jahr gerechnet nur noch das 1,1-fache dessen verbrauchen, was die Erde an natürlichen Ressourcen bereitstellen kann. Aktuell ist es das 1,6-fache.

Um auf diesen Tag aufmerksam zu machen rufen wir als Fridays for Future Landau zu einer aktiven Mahnwache am Stiftsplatz am 29.07 um 10 Uhr auf. Wir werden eine kleines Kunstaktion machen, Reden hören und Musik am Infostand hören. Komm also gerne vorbei und zeig der Regierung zusammen mit uns, dass diese Ressourcenverschwendung wirksam reguliert wrden muss. Wir freuen uns auf dich.

Earth Overshoot Day SharePic

*Wenn es regnen sollte komm trotzdem gerne dazu und unterstützt uns laut zu sein

Wenn du noch mehr zum Earth Overshoot Day erfahren möchtest dann besuch doch mal die Seite vom Overshoot Day.

Müllsammelaktion 27.06.21

Am Sonntag dem 27.06.2021 fand in Landau, organisiert vom Jugendbeirat, eine Müllsammelaktion statt. Das Ziel war Landau freiwillig wieder ein bisschen sauberer zumachen und Abfalleintrag in die Umwelt, - wie Wiesen, Gebüsche und Gewässer zu minimieren.

Gesammelt wurde in verschiedenen Kleingruppen, um verschiedene Orte zuerreichen und den aktuellen Coronabestimmungen gerecht zu werden. Fridays for Future Landau war als Gruppe hinterm Bahnhof und entlang des Fahrradweges Richtung LGS aktiv und hat innerhalb von 4 Stunden säckeweise Müll eingesammelt. Andere Gruppen, wie die Umweltgruppe, die Grüne Jugend und der Jugendbeirat haben ebenfalls in Landau gesammelt. Ein bemerkenswert großer Teil waren Masken jeglicher Art aber auch Verpackungsmüll und Alkoholflaschen.

Allgemein gilt aber natürlich immer - Müll in der Umwelt kann immer aufgesammlt und ordnungsgrmäß entsorgt werden und nicht nur während einer Müllsammelaktion. Fühl dich verantwortlich und schick uns gerne Bilder von eingesammeltem Müll.

Hier noch ein paar Bilder als Impression der Aktion.

Denzentraler Aktionstag #MobilitätswendeJetzt

Zum bundesweiten denzentralen Aktionstag “Sozial-und klimagerechte Mobilitätswende jetzt” von Wald statt Asphalt hat ein Bündnis

Logos Bündnis

in Landau verschiedene Aktions gegen den Ausbau der B10 gestartet.

Pressemitteilung

Was wurde gemacht?

  • XR Landau: hat den Zugang zur Königsstraße über eine Stunde blockiert und hat im ehemaligen LGS Gelände ein Bannerdrop veranstaltet
    Bilder

  • Greenpeace: stand mit einem Banner vorm Rathhaus und hat Fahrradfähnchen für die Fahrraddemo verteilt.
    Bilder

  • FridaysforFuture Landau: wir haben unsere Aktion kurzfristig abgebrochen, da das Ergebnis nicht die erhoffte Reaktion und Zustimmung bekommen hätte.

  • Das Bündnis: hat eine gemeinsame Fahrraddemo vom alten Messplatz über die B10 nach Anweiler am Trifels gemacht.
    Bilder

    Warum sind wir gegen den Ausbau der B10?

  • Extreme Verlärmung durch zunehmenden induzierten europäischen Schwerlastverkehr
  • Extremer Landschafts- und Ressourcenverbrauch
  • Zerschneidung des Biophärenresavats Pfälzerwald-Nordvogesen
  • Extrem hoher Kostenaufwand 2014 > 370-500 Mio Euro

    Unsere Forderungen für den Klimaschutz

  • Ein sofortige Aussetzung des Neu- und Ausbau von Autobahnen und Bundestraßen
  • Eine grundlegende Überprüfung der Bedarfspläne des BVWP 2030

    Das Problem mit dem BVWP 2030

    1. Klimawandel und Naturschutz:
    Der Klimawandel sowie der Naturschutz und bei der Bedarfsplanüberprüfung Eine zentrale Rolle spielen. Das gilt u. a. für die Prognose der künftigen Verkehrszahlen, die CO2-Emissionen beim Bau und Betrieb und den enormen Ressourceneinsatz beim Neu- und Ausbau, die Zerstörung natürlicher Lebensräume und Biodiversität, die Versiegelung von Land- bzw. forstwirtschaftlich genutzten Flächen sowie die Rodung von Bäumen im Vergleich zu neu angepflanzten Jungbäumen.

    2. Verkehrsverlagerung von der Straße auf Schiene und Wasserwege
    Eine konsequent umgesetzte Verkehrswende braucht weniger motorisierten Individualverkehr und mehr öffentlichen Nah- und Fernverkehr, mehr Gütertransport auf der Schiene sowie eine bessere Fahrradinfrastruktur. Denn KFZ und LKW-Verkehr belasten das Klima wesentlich mehr. Der in vielen bisher geplanten Straßenbauprojekten erzeugt zusätzliche motorisierten Verkehr (sog. „induzierter“ Verkehr) geht aber sogar als "Nutzen"in die Bewertung der Projekte ein. Dies ist völlig widersinnig.

    3. Realistische Schätzung von Nutzen und Kosten
    Das Nutzen-Kosten-Verhältnis spielt beim BVWP eine zentrale Rolle für die Bewertung der Projekte. Die 2016 im BVWP geplant und die tatsächlichen Kosten weisen oft enorme Steigerungsraten auf. Viele Straßenbauprojekte wurden bisher außerdem schön gerechnet, indem auf der Kostenseite z. B. die Freisetzung von CO2 beim Bau nicht berücksichtigt wurde und auf der Nutzenseite fälschlicherweise zusätzliche Fahrten als Nutzen bewertet werden. Die Kosten der Naturzerstörung werden bisher nicht monetarisiert, sondern bestenfalls angemerkt.

    4. Neubewertung der Einzelprojekte statt Gesamtbeurteilung
    Bei der 2022 geplanten Bedarfsplanüberprüfung lehnte das Bundesverkehrsministeriums eine grundsätzliche Neubewertung kritischer Projekte ab, d.h. ein ständiges „weiter so wie bisher“ ! Nur eine Neubewertung jedes einzelnen Projekts kann klären, auf welche einzelnen Projekte verzichtet werden kann und muss.

    5. Reale Bürgerbeteiligung
    Der BVWP 2030 wurde 2016 mit dem Versprechen einer umfassenden Bürgerbeteiligung gestartet. Die ist nach europäischem Recht zwingend erforderlich und wurde hintergangen. Die Beteiligungsphase war zu knapp, Einwände wurden mit Textbausteinen bearbeitet, kein einziges Projekt wurde deshalb wesentlich geändert und Alternativen wurden allgemein nicht beachtet. Dieses Vorgehen bedeutete einen Schlag ins Gesicht vieler betroffener Bürgerinnen und Bürger. Wir fordern daher rechtzeitige und echte Bürgerbeteiligung.

    Mehr Infos finden Sie auch beim BUND

  • Willkommen bei uns!

    Schön dass Sie auf unserer Webseite vorbei schauen. Hier werden in Kürze verschiedene Posts zu unseren Aktivitäten erscheinen!