News & Presse

Müllsammelaktion

SharePic Müllsammelaktion

Am 21.5. gibt es eine Müllsammelaktion in Zusammenarbeit von Greenpeace Landau, der KHG, Klimastreiklandau und der Umweltgruppe Landau! Wir freuen uns riesig über alle, die mit anpacken!

Treffpunkt ist:
🗓 21.05
🕚 um 11:00 Uhr
📍 an der KHG (Molktestr. 9)

Dort teilen wir dann die Gruppen und Bezirke auf und los geht´s. Wir haben einige Greifzangen und Handschuhe da. Gerne aber auch eigendes Equipment mitbringen.

Bitte auf jeden Fall an den Sonnenschutz denken (wir hoffen mal, dass das Wetter schön wird:) und etwas zum Trinken mitnehmen!

Wir freuen uns auf die gemeinsame Aktion!

Fahrraddemo Offenbach Rückblick

Am letzten Sonntag (24.04.22) waren mit dem Fahrrad von Landau nach Offenbach unterwegs um gegen die geplante Erölbohrung von Neptune Energy vorort zu demonstrieren. In Offenbach empfing uns die Bürger Initiative “Kein Erdöl aus Offenbach” mit Reden und Kuchen und Getränken. Die Reden verdeutlichten noch einmal warum eine und diese Erdölbohrung in dieser heutigen Zeit beiweitem nicht mehr sinnvoll ist.

Leicht abgeändertes Zitat aus dem Flyer der Initative zur Thematik:

    "Gegen die geplante Ölbohrung durch die Firma Neptune Energy unter Offenbach haben wir eine Bürgerinitiative gegründet. „ Aufgrund seismologischer Messungen wird unter Offenbach Erdölvorkommen vermutet." Nachdem das Oberlandesgericht den Verkauf eines 20.000 m² großen Ackers von der katholischen Kirche an die Firma Neptune Energy ca. 1,5 km südlich von Offenbach abgesegnet hat, steht dem Bau einer industriellen Ölförderanlage nicht mehr viel im Wege. Von dieser Anlage aus soll eine Erkundungsbohrung in 2000 - 3000 m Tiefe horizontal unter das Ortsgebiet von Offenbach erfolgen. Ist diese erst einmal genehmigt, hat die Bevölkerung der umliegenden Gemeinden aufgrund eines veralteten Bergrechtes keinen Einfluß mehr auf das Ausmaß der Ölförderung und die daraus resultierenden Folgen für Mensch und Natur. Da die Jahresfördermenge in Deutschland nur ca. 3 % des Bedarfes deckt, scheinen uns der Aufwand und vor allem die Risiken der geplanten Anlage unverhältnismäßig hoch zu sein. Die Erdölförderung widerspricht den Zielen des Klimaschutzes, worin der Ausstieg aus fossilen Energien gefordert wird."

    "Folgende Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit sind möglich:
    • Absenkung des Grundwasserspiegels durch Entnahme großer Mengen Grundwassers zur Aufrechterhaltung des Förderdruckes.
    • Gefahr der Grundwasserverschmutzung durch Undichtigkeiten (evtl. potenziert durch die erhöhte Erdbebenfrequenz, ausgehend von der Nähe zur Geothermie - Anlage in Insheim)
    • Gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung in Folge von Luft- und Boden verschmutzung durch Quecksilber, Benzol, radioaktive Stoffe u.a., freigesetzt beim Abfackeln von mitgeförderten Gasen.
    • Versiegelung landwirtschaftlich genutzter Flächen und evtl. Nutzungseinschränkungen umliegender Äcker.
    • Erdabsenkungen im Bereich des Orts gebietes mit der Gefahr von Schäden Wertverlust an Gebäuden.
    • Hohe Verkehrsbelastung in und um die Ortschaften Offenbach, Herxheim und Insheim durch den Baustellenverkehr und durch den Abtransport des geförderten Öles."

      Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Bürger Initative.

      Mehr Eindrücke per Fotos sind im folgenen zu sehen:

Fahrraddemo Offenbach 24.04.22

SharePic Fahrraddemo

Am Sonntag den 24.04.2022 veranstalten wir eine Fahrraddemo zum Bohrplatz der geplanten Erdöl-Bohrung in Offenbach. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr der Landauer Rathausplatz. Von dort aus fahren wir über die Rheinstraße, Queichheimer Hauptstraße und die L509 durch Offenbach und ein Stück südlich zum geplanten Bohrplatz. Die genaue Route seht ihr unten.

Vor Ort wird es dann bei Kaltgetränken und Kuchen einige Redebeiträge von der Bürgerinitiative Kein Erdöl aus Offenbach, Greenpeace und dem Klimastreik Landau geben, sowie Infomaterial und Musik.

Wir dürfen nicht weiter hinnehmen, dass unsere Umwelt und Umgebung für fossile Brennstoffe niedergemacht und verpestet wird. Wir leben in einer Zeit von Krieg und Klimakrise und beides wird durch die Nutzung von fossilen Rohstoffen nur immer weiter angeheizt. Wie kann es sein, dass die Politik immer noch lokale Bohrvorhaben finanziert und mitträgt, anstatt endlich zuzugeben, dass sie es schon seit Jahren verkackt die Erneuerbaren auszubauen und das jetzt endlich nachholt!

Wir fordern: Kein Erdöl aus Offenbach und auch nirgendwo sonst neue Bohrprojekte, sowie den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien und ein Ende der fossilen Rohstoffe so schnell wie möglich – am besten schon gestern!

Trotz der aktuellen Lockerungen der Corona-Regeln, bitten wir darum bei der Eröffnungs und Abschlusskundgebung Masken zu tragen und auf Abstand zwischen den Haushalten zu achten.

Route Fahrraddemo

Pressemitteilung

B10 Resolution

Schon letztes Jahr haben wir gegen den Ausbau der B10 hier bei uns vor Ort demonstriert. Trotz riesiger Proteste verschiedener Klima- und Umweltgruppen in und um Landau, soll die B10 weiter ausgebaut werden. Dieses Vorhaben ist komplett veraltet und widerspricht dem 1,5 Grad Ziel, sowie jedem Grundsatz von Klima- und Generationengerechtigkeit. Deshalb haben wir zusammen mit dem BUND und vielen weiteren Organisationen eine Resolution mit unseren Forderungen auf den Weg gebracht. Kernforderung ist natürlich ein Moratorium des Projektes und der Ausbau von alternativen Mobilitätsformen, wie der Reaktivierung und Elektrifizierung der Queichtal-Bahnstrecke zum Beispiel.
Auch dieses Jahr wird es wieder Aktionen gegen den B10-Ausbau geben, also kämpft mit uns und seit laut!

B10 Resolution

Rückblick GK 25.03.22

Am Freitag dem 25.03 war der erste globale Klimastreik des Jahres. In Landau waren 400 und deutschlandweit 220.000 Menschen auf der Straße um ein starkes Zeichen zusetzen, dass Menschenleben, Menschenrechte, Frieden, das Klima und Klimagerechtigkeit nicht über Profit und Machtinteressen gestellt werden sollten. Um dies klar zu machen waren auch in Landau alle Altersklassen auf der Straße um lautstark dafür einzutretten.
Neben einem lautstarkem Demozug durch die Stadt und verschiedenen Reden wurde auch ein großes Peace-Zeichen als Menschenbild vorm Rathaus gestellt.
Nach der Demo war ein offener Austausch, über verschiedene Themen, im Cafe Cosmo noch möglich.

Nachfolgene Bilder sind von verschiedenen Menschen aufgenommen worden.

Du hast neue Ideen, Feedback zur Demo oder jetzt Lust mitzuorganisieren? - dann schreib uns gerne oder kommt beim nächsten Plenum vorbei :) wir würden uns freuen.

Klimastreik 25.03.22

SharePic Klimastreik 25.3

❗ Nicht mal mehr 2 Wochen ❗

📢 Am 25.3 ist es wieder soweit - der nächste globale Klimastreik von Fridays for Future findet statt. Hunderte Ortsgruppen und tausende Menschen werden wieder auf die Straße gehen um für mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einzustehen ✊. Auch die Ortsgruppe Landau ist wieder dabei und ruft zum Streik auf.

🔥 Die Klimakrise ist jetzt. Dennoch passiert politisch zu wenig. Auch die Ampelkoalition versagt bisher. Unser Urteil ist deutlich: das #ReichtHaltNicht! Dabei leben wir in Deutschland auf Kosten der Menschen, die schon seit Jahren von den Folgen der Klimakrise betroffen sind und es in Zukunft noch stärker sein werden. Wir sagen solidarisch mit den am stärksten Betroffenen dieser Krise: #PeopleNotProfit.

🕛📌 Wir starten am 25.3 um 12:05 auf dem Rathhausplatz. Hier wird es zum Anfang eine Rede geben bevor wir uns lautstark auf unsere Route durch die Stadt begeben. Sobald der Demozug wieder am Zielort (Rathausplatz) angekommen ist, sind weitere Aktionen wie: eine Menschenkette, ein Menschenbild, und weitere Reden geplant.

👨‍👩‍👧‍👦👨‍👩‍👧‍👦 Für eine Veränderung brauchen wir die breite Gesellschaft auf der Straße. Komm also am 25.3 zum Klimastreik und bring deine Freunde, Familie, Klassenkameradinnen, Komilitoninnen und Mitbewohner mit, damit solche Orte wie Lützerath nicht der Profitgier der Konzerne zum Opfer fallen und wir wenigstens unter 2 Grad bleiben.

Pressemitteilung: globaler Klimastreik 25.03.22

Klimabewegung gegen EU-Taxonomie

Aktivisten vor gebastelten Kühltürmen
Aktivist:innen protestieren vor der EU-Kommission in Brüssel Foto: Kaycee Hesse

Ein kleiner Platz vor dem Gebäude der europäischen Kommission in Brüssel. Einige Aktivist:innen sind dabei zwei kleine, selbstgebaute Kühltürme aus Metall und Stoff von einem Anhänger zu laden.

Es ist Donnerstag der 13.01.2022, das Jahr hat gerade erst begonnen und schon sind die Aktivist:innen von Fridays for Future und Youth for Climate, wie sich die Bewegung in Belgien nennt, in der belgischen Hauptstadt auf der Straße. Einige Autofahrer:innen schauen neugierig, während die jungen Klimaschützer:innen die für Atomkraftwerke charakteristischen weißen Kühlturme aufbauen. Es ist keine zwei Wochen her seit die Vorschläge der EU-Kommission bekannt sind, Gas und Atomkraft als umweltfreundliche Energiequellen einzustufen und die Proteste dagegen lassen nicht lange auf sich warten. „No more bla bla bla – Protect climate + nature“ steht auf einem Banner und spielt auf Greta Thunbergs Rede zur COP26 Ende letzten Jahres in Glasgow an, in der sie anprangerte, die Politiker:innen würden die Zukunft der jungen Menschen nicht ernst nehmen und nur so tun, als würde sie Klimaschutz und Generationengerechtigkeit interessieren. Die Klimaschützer:innen von Fridays for Future kritisieren die Pläne der EU-Kommission und fordern unter anderem Deutschland auf, sich klar dagegen zu positionieren. Nicht nachhaltigen Energiequellen würde einfach so ein grüner Anstrich verpasst, obwohl sie nicht klimafreundlich seien.

Zwei Jugendliche in weißen Schutzanzügen bestreichen die selbstgebauten Kühltürme mit grüner Farbe, als Zeichen des „Greenwashings“, dass die EU-Kommission aus ihrer Sicht betreibt. „Nicht unsere Taxonomie“ und „Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge“ steht auf den Schildern der Aktivist:innen.

Inzwischen haben sich an die 50 Menschen auf dem kleinen Platz versammelt, darunter auch viel Presse. Das Team ist sehr international aufgestellt. Es gibt mehrere Redebeiträge von Aktivist:innen aus Belgien, Italien, Polen, Frankreich und Deutschland, zuletzt spricht auch Luisa Neubauer. Nach gut drei stündiger Verspätung ihres Zuges, stößt sie schließlich dazu. „Diese Greenwashing-Taxonomie hilft nicht beim Erreichen der Klimaziele, sie unterwandert sie“, meint die 25-jährige. EU-Abgeordnete lassen sich keine blicken. Die Stimmung ist insgesamt entspannt, aber zielgerichtet auf die Forderung nach weniger Worten und mehr Taten in Sachen Klimaschutz. Man hat das Gefühl, Kundgebungen wie diese sind inzwischen Routine für die jungen Menschen. Nach der Veranstaltung zerstreuen sich die Aktivist:innen in alle Himmelsrichtungen, ein paar bleiben noch, holen sich Heißgetränke und sprechen über kommende Aktionen. Luisa Neubauer muss nach dieser kleinen Pause gleich wieder weiter, sie fährt nach Grenoble zur nächsten Demonstration.

Inzwischen, Anfang Februar, sind die Pläne der europäischen Kommission beschlossen. Trotz massiver Kritik insbesondere von Umwelt- und Klimaschützer:innen, werden Investitionen unter bestimmten Auflagen in Gas und Atomkraft künftig als klimafreundlich gelten. Auch auf das Drängen Deutschlands hin, wurden die Auflagen für Gaskraftwerke im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf noch einmal gelockert. „Wir kommen uns gerade ziemlich verarscht vor“, postete Fridays for Future Deutschland als Reaktion daraufhin auf den eigenen Social-Media-Kanälen.

Artikel von Kaycee Hesse
Landau der 09.02.2022

Lützerath Mahnwache

Lützerath muss bleiben! Deshalb waren wir heute am 08.01 deutschlandweit auf der Straße, um RWE zu zeigen, dass wir nicht einfach nur dastehen und zusehen, wie sie unsere Zukunft wegbaggern! Wir müssen raus aus der Kohle! - und das bevor Lützerath abgebaggert wird.

Hier in Landau haben wir eine kleine Mahnwache, mit Rede, Musik und Fotoaktion, abgehalten. In Lützerath gab es ebenfall eine Demo und das letzte leere Haus vorort wurde besetzt. Nun sind in Lützerath alle Häuser wieder bewohnt.

Lützerath Aktionstag 08.01.2022

Lützerath Aktionstag

Was ist Lützerath? Lützerath ist ein kleines Dorf in NWR am Braunkohletagebau Garzweiler. Durch den jahrzehntelangen Druck der Straße sollen die fünf Dörfer Keyenberg, Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich am Tagebau Garzweiler II gerettet werden. Ein großer Sieg der Klimagerechtigkeitsbewegung! Doch die Ampelkoalition ist nicht bereit, die Zerstörungen für den Klimakiller Kohle endlich zu beenden und überlässt das Schicksal von Lützerath den Gerichten. Das Oberverwaltungsgericht Münster soll entscheiden: Darf RWE Eckardt Heukamp, den letzten Landwirt von Lützerath, im Eilverfahren enteignen und mit den Abrissbaggern anrücken? Unsere Antwort und unser Urteil ist klar: Lützerath muss bleiben! genau wie die Kohle darunter im Boden bleiben muss. Wenn wir die Kohle unter Lützerath abbaggern werden wir mit Sicherheit nicht die 1,5 Grenze unterbieten können. Und diesen Fehler für etwas Profit können und dürfen wir nicht uns, unseren Kindern und den Menschen im globalen Süden antun. Wir können uns kein weiter so leisten! Unser Protest wird nicht durch den „idealerweise 2030“ anvisierten Kohleausstieg verstummen. Denn die Ampel ist weiterhin nicht auf 1,5°-Kurs, geschweige denn darunter. Auch die neue Regierung findet es wichtiger, den Energie“bedarf“ der deutschen Industrie zu decken, als unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und global gerecht zu handeln. In Lützerath entscheidet sich, ob Deutschland, einer der größten Verursacher der Klimakrise, noch ein weiteres Dorf seiner schmutzigen Energiegewinnung opfert – oder ernsthaft versucht, unter dem 1,5° Limit zu bleiben. Wir sagen: Keine Kompromisse um Lützerath, keine Kompromisse mit der Erhaltung des Lebens! Lützi muss leben! Alle Dörfer bleiben!

Wir sind aus diesem Grund auch als Fridays for Future am 08.01 auf dem Rathausplatz um 13-16 Uhr zu finden. Neben einer Rede wird ea auch eine Fotoaktion geben.

Wie für alle Demos von uns gilt die Einhaltung der aktuellen Coronahygieneregeln mit Abstand und Masken.

Mehr Informationen gibt es unter: Lützi lebt und AlleDörferbleiben

Ab 14 Uhr gibt es unter https://luetzerathlebt.info/08-01 einen moderierten Livestream zu den Aktionen und dem Dorfspaziergang in Lützerath. Guckt gerne vorbei.

Dezember Demo

Dezember Demo

Langsam haben wir Mitte Dezember und ein weiteres Jahr geht zu Ende. Viele schöne Aktionen und Demos liegen hinter uns und Fridays for Future als Bewegung wird 3 Jahre alt.🎊 Um einen Blick in das vergangene Jahr zurück zuwerfen, die Hoffnung auf die neue Regierung mit ins neue Jahr zunehmen und eine letzte schöne Aktion in diesem Jahr zu machen, treffen wir uns am kommenden Freitag (17.12.) um 16 Uhr auf dem Rathausplatz. Wir werden ein Bild mit Kerzen stellen, Bilder aus dem vergangen Jahr sehen und ein Aktivistischen-Ende für dieses Jahr finden.✨ Bringt gerne gutes Wetter und was warmes zum trinken für euch mit.

Und habt ihr unsere Weihnachtsmenus schon angeguckt?

Adventstürchen 12

Auch 2021 macht das Haus der Jugend Landau wieder die Aktion der Adventstürchen, bei der jeden Tag eine andere Gruppe eine Aktion oder ähnliches anbietet. Die Aktionen können ganz unterschiedlich ausfallen: Vom gemeinsamen Backen, über ein kleines Weihnachtskonzert, bis hin zum Vorlesen einer Weihnachtsgeschichte oder Bereitstellen einer Bastelanleitung. Die Täglichen Adventstürchen können auf der Webseite und dem Instagram-Account vom Haus der Jungend gefunden werden.

Adventstürchen 12

Wir als Fridays for Future konnten ein Platz auf dem Adventskalender ergattern. Ursprünglich wollten wir zu unserem Türchen 12 eine Kleidertauschparty und Siebdruck anbieten. - wie so vieles auch in diesem Jahr haben wir dies allerdings aus Pandemiegründen auf einen unbestimmten Termin verschoben.
Stattdessen haben wir uns in die Küche begeben und Rezepte zusammen gesucht, dass das kommende Weihnachten bisschen tier- und klimafreudlicher werden kann. Denn warum sollte für einen solch schönen Tag ein Tier leiden müssen, wenn es auch ganz einfach ohne geht und genauso gut schmeckt. In unserm Türchen 12 findest du 3 Menü Vorschläge für ein veganes Weihnachten oder ein geiles Abendessen.

Ab dem 12. Dezember kannst du hier unsere Menüvorschläge angucken, runterladen und nachkochen. Wir freuen uns über Fotos von leckeren veganen Weihnachtsessen.

Lütherat AlleDörferbleiben Demo

Lützerath ist ein Dorf von vielen im Rheinland am Tagebau Garzweiler, das abgerissen werden soll. Dabei ist der Abriss vollkommen unnötig und die Enteignungen oder erniedrigend kleine Abfindungen keinenfalls gerecht. Auch wird die Kohle unter den Dörfern nicht für die Energieversorgung unbedingt benötigt und wir würden, mit diesen 650 Mio Tonnen zusätzlich, die Klimaziele auf keinen Fall erreichen. Trotzdem möchte RWE alle Dörfer abreißen und abbaggern.

In Lützerath ist deswegen seid langem eine Mahnwache und auf einem Hof wird seid einigen Monaten ein Camp mit Baumhäusern und anderen Strukturen aufgebaut, um die Räumung herrauszuzögern und zuverhindern.

Am 31.10 war eine große Demo durch Lützerath und Imerath und eine Ende Gelände Aktion, um der Forderung, dass alle Dörfer bleiben Nachdruck zu verleihen. Wir waren auch da und waren mit den 5.000 Menschen vorort und den vielen solidarischen Demos im Land laut.

Impressionen von Lützerath seht ihr hier:

Zentraler Klimastreik 22.10.21

Diesen Klimastreik haben wir als landauer Ortsgruppe nach Karlsruhe und inbesondere nach Berlin mobilisiert, denn dieser sollte als Zentralstreik in Berlin stattfinden. Natürlich waren wir selber auch vorort und waren mit den anderen 20.000 Menschen für eine gerechte und sichere Welt laut. Für Menschen, die keine Zeit hatten mal kurz nach Berlin zu fahren und trotzdem am Klimastreik teilnehmen wollten, gabe in mehreren großen deutschen Städten Nebendemos. Eine davon fand auch in Karlsruhe statt, auf der wir auch vertretten waren.

Ella Doku

Am 01.10 wurde die Doku “Ella - von den Lügen einer Staatsmacht, die einschüchtern und verschleiern will” veröffentlicht und an über 100 Orten zeitgleich uraufgeführt. Die Doku behandelt die Festnahme und Verurteilung von der “Unbekannte Weibliche Person Eins” aka. “Ella” - eine bei der Räumung des Dannröderwaldes festgenommene Akivistin, die durch Falschaussagen von Polizisten, gerichtliche Fehlentscheiungen und politischen Druck als Abschreckung gegen Waldblockaden dienen soll und trotz zahlreicher Beweise für Ellas Unschuld weiterhin in Untersuchungshaft sitzen muss.

Die Doku kann kostenlos auf Youtube angeguckt werden.

https://www.youtube.com/watch?v=XzO9vIUHCHM&t=1s

Quelle: https://wald-statt-asphalt.net/free-ella/

Plakataktion 2.0

Auch ein Tag nach der großen Demo und ein Tag vor der Bundestagswahl waren Aktivisti von uns nochmal auf der Straße um mit den Menschen in Landau vor der Wahl nochmal ins Gespräch zu kommen. Hierzu saßen und standen wir wieder verteilt mit Plakaten in der landauer Innenstadt und haben uns über Diskussionen und Gespräche mit Interessierten gefreut. Denn Klima wählen ist diese Bundestagswahl super wichtig, damit wir die nötigen Klimaziele, zur Einhaltung der 1,5 Grad, wenigstens noch schaffen.

Globaler Klimastreik September 2021

Am 24. September waren wir als Fridays for Future mit dem 8ten globalen Klimastreik auf den Straßen, um zwei Tage vor der Bundestagswahl die Bevölkerung noch mal an die Dringlichkeit, Klima zu wählen, zu erinnern.

Auch dieses Mal war der Klimastreik wieder ein großer Erfolg für sich. In Deutschland waren 620.000 Menschen auf der Straße und in Landau haben wir 2000 Menschen gezählt – so viele wie nie zuvor.
Neben dem Demozug gab es bei uns in Landau auch Live-Musik und Reden auf einer großen Bühne direkt auf dem Alten Messplatz. Es gab Musik, die Sonne schien, viele schöne Schilder und Banner waren da und es wurde gelacht und getanzt. Und es waren bei weitem nicht nur Studenten:innen da, sondern es waren alle Altersgruppen vertreten – von Rentner:innen über Arbeitnehmer:innen bis zu sehr lauten Grundschulschüler:innen. – den der Klimawandel und Klimagerechtigkeit betrifft uns alle und umso besser ist es, dass alle mit auf die Straße kommen.
Danke dass ihr alle da wart.

Hier sind noch einige schöne Einblicke in die Demo:

Globaler Klimasteik 24.9

Am 24.9 ist der nächste globale Klimastreik von FridaysforFuture

SharePic 24.9

Im ganzen Land und auf der ganzen Welt gehen wir am 24. September auf die Straßen – für ein Wandel in der Politik, für Klimagerechtigkeit.
Auch in Landau werden wir an diesem Tag wieder eine Demo vom Alten Messplatz, einmal im Kreis, zurück zum Alten Messplatz machen. Start ist um 12:05 Uhr auf dem Alten Messplatz mit Musik. Nach dem Demozug dürfen wir einige Reden hören und noch für ca. 1 Stunde Live-Musik genießen. - es lohnt sich also bis zum Ende zu bleiben.

Das Datum ist nicht zufällig gewählt, denn zwei Tage später ist die Bundestagswahl. Und diese ist entscheidend - diese Wahl werden nicht nur die üblichen Parteien gewählt sondern auch einer der Kanzlerkandidaten*innen. Das Wahlergebiniss und die dann in zukunft regierenden Parteien sind die letzten, die durch strikte Klimaschutzmaßen und Regelungen die Klimawandelfolgen abschwächen können. Deshalb wollen wir auf euch zählen - geht fürs Klima wählen und kommt am 24. zur Demo! Lasst uns gemeinsam für eine gerechte und konsequente Klimapolitik aufstehen.

Plakataktion Bilder

Am 18. September standen und saßen wir mit 15 Aktivisten in der Landauer Innenstadt verteilt. Zwischen den vielen Wahlständen der verschiedenen Partein und den vielen bummelden Menschen, haben wir ganz leise mit Plakaten auf die Dringlichkeit einer effektiven Klimapolitik und die davon absurd abweichenden Parteiprogramme aufmerksam gemacht. Neben viel passiver Zustimmmung von Passanten, haben wir uns auch sehr über die wohlwollenden Gespräche und die Diskussionen mit Interessierten und Menschen, die eine andere persönliche Sicht auf die Welt haben, gefreut.

Hier noch ein paar Bilder als Einblick in die Aktion.

Plakataktion

Plakataktion SharePic

Am 18. September veranstalten wir als Fridays for Future Landau eine Plakataktion in der Landauer Innenstadt. Die Aktionsform ist dabei nicht wie gewöhnlich eine Laufdemo, sondern, nach einer kurzen Absprache, werden sich die beteiligten Aktivisti einzelnd oder in zweier Gruppen mit Plakaten in der vollen Innenstadt verteilen und an festen Pläten auf die Dringlichkeit eines Systemwechsels aufmerksam machen.

Wenn du mit machen möchtest, dann komm gerne um 11 Uhr zum Stiftsplatz. Es ist auch kein Problem, wenn du selber kein Plakat hast - wir leihen dir gerne eins aus.

Earth Overshoot Day 2021

Dieses Jahr ist der Earth Overshoot Day (der Erd-Überlastungs-Tag) am 29.07.. Bedeutet ab diesem Tag sind die natürlichen Ressourcen, die die Erde innerhalb eines Jahres wiederherstellen und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann.

Noch vor circa 150 Jahren lag der CO2-Ausstoß der Menschheit bei nahezu Null. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen zu können, müssen wir unseren ökologischen Fußabdruck drastisch reduzieren. Wenn wir die CO2-Emissionen um 50 Prozent senken würden, könnten wir den Overshoot Day um 93 Tage nach hinten verschieben. Dadurch würden wir auf ein Jahr gerechnet nur noch das 1,1-fache dessen verbrauchen, was die Erde an natürlichen Ressourcen bereitstellen kann. Aktuell ist es das 1,6-fache.

Um auf diesen Tag aufmerksam zu machen rufen wir als Fridays for Future Landau zu einer aktiven Mahnwache am Stiftsplatz am 29.07 um 10 Uhr auf. Wir werden eine kleines Kunstaktion machen, Reden hören und Musik am Infostand hören. Komm also gerne vorbei und zeig der Regierung zusammen mit uns, dass diese Ressourcenverschwendung wirksam reguliert wrden muss. Wir freuen uns auf dich.

Earth Overshoot Day SharePic

*Wenn es regnen sollte komm trotzdem gerne dazu und unterstützt uns laut zu sein

Wenn du noch mehr zum Earth Overshoot Day erfahren möchtest dann besuch doch mal die Seite vom Overshoot Day.

Müllsammelaktion 27.06.21

Am Sonntag dem 27.06.2021 fand in Landau, organisiert vom Jugendbeirat, eine Müllsammelaktion statt. Das Ziel war Landau freiwillig wieder ein bisschen sauberer zumachen und Abfalleintrag in die Umwelt, - wie Wiesen, Gebüsche und Gewässer zu minimieren.

Gesammelt wurde in verschiedenen Kleingruppen, um verschiedene Orte zuerreichen und den aktuellen Coronabestimmungen gerecht zu werden. Fridays for Future Landau war als Gruppe hinterm Bahnhof und entlang des Fahrradweges Richtung LGS aktiv und hat innerhalb von 4 Stunden säckeweise Müll eingesammelt. Andere Gruppen, wie die Umweltgruppe, die Grüne Jugend und der Jugendbeirat haben ebenfalls in Landau gesammelt. Ein bemerkenswert großer Teil waren Masken jeglicher Art aber auch Verpackungsmüll und Alkoholflaschen.

Allgemein gilt aber natürlich immer - Müll in der Umwelt kann immer aufgesammlt und ordnungsgrmäß entsorgt werden und nicht nur während einer Müllsammelaktion. Fühl dich verantwortlich und schick uns gerne Bilder von eingesammeltem Müll.

Hier noch ein paar Bilder als Impression der Aktion.

Denzentraler Aktionstag #MobilitätswendeJetzt

Zum bundesweiten denzentralen Aktionstag “Sozial-und klimagerechte Mobilitätswende jetzt” von Wald statt Asphalt hat ein Bündnis

Logos Bündnis

in Landau verschiedene Aktions gegen den Ausbau der B10 gestartet.

Pressemitteilung

Was wurde gemacht?

  • XR Landau: hat den Zugang zur Königsstraße über eine Stunde blockiert und hat im ehemaligen LGS Gelände ein Bannerdrop veranstaltet
    Bilder

  • Greenpeace: stand mit einem Banner vorm Rathhaus und hat Fahrradfähnchen für die Fahrraddemo verteilt.
    Bilder

  • FridaysforFuture Landau: wir haben unsere Aktion kurzfristig abgebrochen, da das Ergebnis nicht die erhoffte Reaktion und Zustimmung bekommen hätte.

  • Das Bündnis: hat eine gemeinsame Fahrraddemo vom alten Messplatz über die B10 nach Anweiler am Trifels gemacht.
    Bilder

    Warum sind wir gegen den Ausbau der B10?

  • Extreme Verlärmung durch zunehmenden induzierten europäischen Schwerlastverkehr
  • Extremer Landschafts- und Ressourcenverbrauch
  • Zerschneidung des Biophärenresavats Pfälzerwald-Nordvogesen
  • Extrem hoher Kostenaufwand 2014 > 370-500 Mio Euro

    Unsere Forderungen für den Klimaschutz

  • Ein sofortige Aussetzung des Neu- und Ausbau von Autobahnen und Bundestraßen
  • Eine grundlegende Überprüfung der Bedarfspläne des BVWP 2030

    Das Problem mit dem BVWP 2030

    1. Klimawandel und Naturschutz:
    Der Klimawandel sowie der Naturschutz und bei der Bedarfsplanüberprüfung Eine zentrale Rolle spielen. Das gilt u. a. für die Prognose der künftigen Verkehrszahlen, die CO2-Emissionen beim Bau und Betrieb und den enormen Ressourceneinsatz beim Neu- und Ausbau, die Zerstörung natürlicher Lebensräume und Biodiversität, die Versiegelung von Land- bzw. forstwirtschaftlich genutzten Flächen sowie die Rodung von Bäumen im Vergleich zu neu angepflanzten Jungbäumen.

    2. Verkehrsverlagerung von der Straße auf Schiene und Wasserwege
    Eine konsequent umgesetzte Verkehrswende braucht weniger motorisierten Individualverkehr und mehr öffentlichen Nah- und Fernverkehr, mehr Gütertransport auf der Schiene sowie eine bessere Fahrradinfrastruktur. Denn KFZ und LKW-Verkehr belasten das Klima wesentlich mehr. Der in vielen bisher geplanten Straßenbauprojekten erzeugt zusätzliche motorisierten Verkehr (sog. „induzierter“ Verkehr) geht aber sogar als "Nutzen"in die Bewertung der Projekte ein. Dies ist völlig widersinnig.

    3. Realistische Schätzung von Nutzen und Kosten
    Das Nutzen-Kosten-Verhältnis spielt beim BVWP eine zentrale Rolle für die Bewertung der Projekte. Die 2016 im BVWP geplant und die tatsächlichen Kosten weisen oft enorme Steigerungsraten auf. Viele Straßenbauprojekte wurden bisher außerdem schön gerechnet, indem auf der Kostenseite z. B. die Freisetzung von CO2 beim Bau nicht berücksichtigt wurde und auf der Nutzenseite fälschlicherweise zusätzliche Fahrten als Nutzen bewertet werden. Die Kosten der Naturzerstörung werden bisher nicht monetarisiert, sondern bestenfalls angemerkt.

    4. Neubewertung der Einzelprojekte statt Gesamtbeurteilung
    Bei der 2022 geplanten Bedarfsplanüberprüfung lehnte das Bundesverkehrsministeriums eine grundsätzliche Neubewertung kritischer Projekte ab, d.h. ein ständiges „weiter so wie bisher“ ! Nur eine Neubewertung jedes einzelnen Projekts kann klären, auf welche einzelnen Projekte verzichtet werden kann und muss.

    5. Reale Bürgerbeteiligung
    Der BVWP 2030 wurde 2016 mit dem Versprechen einer umfassenden Bürgerbeteiligung gestartet. Die ist nach europäischem Recht zwingend erforderlich und wurde hintergangen. Die Beteiligungsphase war zu knapp, Einwände wurden mit Textbausteinen bearbeitet, kein einziges Projekt wurde deshalb wesentlich geändert und Alternativen wurden allgemein nicht beachtet. Dieses Vorgehen bedeutete einen Schlag ins Gesicht vieler betroffener Bürgerinnen und Bürger. Wir fordern daher rechtzeitige und echte Bürgerbeteiligung.

    Mehr Infos finden Sie auch beim BUND

  • Willkommen bei uns!

    Schön dass Sie auf unserer Webseite vorbei schauen. Hier werden in Kürze verschiedene Posts zu unseren Aktivitäten erscheinen!